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Johanniskraut - Rotöl


Johanniskraut verkörpert das Sinnbild des Glücks. So wurde es auch „Sonne des Winters genannt oder „Doping für die Seele“.  Die Kraft des Johanniskrautes Dämonen zu verbannen und bösen Geistern zu wiederstehen ist enorm. Der Teufel war so wütend über die Macht der Pflanze, dass er persönlich zu ihr kam und mit einer Nadel viele kleine Löcher in die Blätter stach.

 

 

Mit dem Johanniskraut kann man eine ganze Menge anstellen und zurecht zaubern. Unter anderem das Bekannte Johanniskrautblütenöl, auch Rotöl genannt. Um das richtige Kraut zu finden, reibt ihr die Blüten zwischen den Fingerspitzen. Wenn die sich röten und kleine rote Punkte zu sehen sind, habt ihr das Richtige in der Hand.

 

Ihr benötigt nun die Blüten und ein Öl. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten vom Leinöl, über Weizenkeimöl bis hin zu Mandelöl, Sonnenblumenöl, Olivenöl und so. Gebt die Blüten in ein ausreichend großes Glas und gibt so viel Öl hinein, dass die Blüten reichlich bedeckt sind. Dieser Ansatz wird für 6 Wochen an einen warmen sonnigen Fensterplatz gestellt. Schüttelt täglich und falls sich Kondenswasser gebildet haben sollte im inneren des Deckels, einfach mit einem Küchentuch trockenwischen. Nach und nach verwandelt sich das Öl in eine rubinrote Farbe. Das Öl wird später abgeseiht und in eine dunkle Flasche umgefüllt.

 

Bei Bedarf kann nun das Öl auf die betreffenden Stellen aufgetragen und etwas einmassiert werden, wenn dies möglich ist.

 

Anwendungsgebiete: Abszesse, Ekzeme, Furunkeln, Geschwüre, schmerzende Füße, Herpes, Hämatome, Hexenschuss, spröde trockene Haut, juckende Haut, Ischiasbeschwerden, Insektenstiche, Lippenbalsam, Muskelschmerzen, Muskelkater, Neuralgien, Neurodermitis, Narben, Prellungen, Quetschungen, Rheuma, Rückenschmerzen, Sonnenbrand, Schnittverletzung, Schürfwunden, leichte Verbrennungen, Verstauchungen, Verrenkungen, infizierte Wunden, eitrige Wunden, Zerrungen, schmerzlindernd, erfrischend, entzündungshemmend, antibakteriell

 

Achtung: Bei der innen wie bei der äußerlichen Anwendung vom Johanniskraut solltet ihr aufpassen, nicht direkt danach in die Sonne oder ins Solarium zu gehen, da es die Lichtempfindlichkeit erhöht.

 

© Text & Bild bei Haideé Zindler aus dem Buch: Was nicht nur Kräuterhexen wissen sollten