· 

Lavendelsalbe mit ätherischen Ölen der Nadelholzgewächse selbstgemacht


 

 

Schnell kann es gehen ... da zieht es mal eben im Kreuze und schon hat die Hexe einen geschossen. Aber nicht nur das, es gibt viele "Leiden" die man mit einer selbstgemachten Salbe zu Leibe rücken kann. Hier und heute habe ich mich für die Lavendelsalbe mit ätherischen Ölen der Nadelholzgewächse entschieden. Wie es gemacht wird seht nun selber...

 

 

ZUTATEN:
400 ml Olivenöl

40 g Lavendelblüten

ätherische Öle von der: Kiefer, Fichte, Tanne, Zypresse
60 g Bienenwachs
(1 großes Glas, 1 Topf, 1 Holzlöffel, 1 Holzspieß, Wasser, ne Waage, Messbecher)
geeignete Gläser für das Befüllen der Salbe und Etiketten

ach und gute Laune ... sonst wirds nichts :o)

 


Der Topf ist gefunden und mit Wasser befüllt. In ihm ein geeignetes Glas, wo das Olivenöl sich bereits drin befindet und nun im Wasserbad erwärmt wird.

Viele fragen sich, warum ich das nun nicht mit den Lavendelblüten für 3 Wochen ans Fenster stelle ... ganz einfach ... der Hexenschuss mit den Schmerzen will nicht so lange warten. Daher habe ich mich für die schnelle Variante entschieden)


Den Lavendel habe ich aus dem Garten geholt, gesäubert und abgewogen.


Nun kommen die Lavendelblüten zum Olivenöl hinzu, es wird umgerührt und einmal gut erhitzt. Danach wird der Herd ausgeschaltet und für 24 Stunden ruhen gelassen. Erneut wird das Öl erhitzt im Wasserbad. Immer mal umrühren, wieder ausmachen und ruhen lassen. Jetzt ein letztes Mal erhitzt. Insgesamt waren es nun 3x. Danach wird alles durch ein Sieb und einen Kaffeefilter abgeseiht. Das dauert immer ein bissel, also nicht ungeduldig werden. Nun habt ihr Lavenelöl.


Vom Imker habe ich reinen Bienenwachs erhalten, der nun zum Einsatz kommt. Er unterscheidet sich schon deshalb, weil er zu den meist gekauften sehr hart ist, also nicht gestreckt, bearbeitet etc.
Ich mache nun so viel vom Block ab, dass ich 60 g habe.


Das abgeseihte saubere Lavendelöl kommt zurück in das Glas und wird erneut ins Wasserbad gestellt und erhitzt. Nun kommt der Bienenwachs hinzu. Ich habe ihn etwas klein gestückelt, damit es schneller geht und sich die Stücke gleichmäßig auflösen. Achtet jetzt darauf, dass das Öl nur leicht erhitzt wird und nicht gekocht!

Der Bienenwachs hat sich aufgelöst, der Herd ist ausgeschaltet und das Glas aus dem Wasserbad genommen. Nun  lasst ihr das noch ein wenig abkühlen, denn das ätherische Öl sollte nicht in die zu warme Grundmasse hinein. Ist es dann soweit gebt von jeder Zutat 10 Tropfen ätherisches Öl hinzu und rührt mit dem Holzspieß gut um.


Dann gebt den Inhalt (Vorsicht, Glas könnte noch warm sein) in die geeigneten kleinen oder größeren, zuvor gereinigten Gläser. Der Inhalt kühlt nun aus und verfestigt sich. Zeit für die Etiketten, um die Salbe zu beschriften. Erst wenn das Glas richtig ausgekühlt ist, verschließt ihr es mit dem Deckel, damit nicht noch durch restliche Hitze Wassertropfen am Deckel entstehen und später zu Schimmel führen.
Bewundert euer Werk!!! :o)

Der Hexe kann nun am Rücken zu Leibe gerückt werden. Aber nicht nur das, auch für viele andere Erkrankungen ist die Salbe sehr sinnvoll.

Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Ver-spannungen, Prellungen, Quetschungen, Verstauchungen, Verrenkungen, Zerrungen, Rheuma, Ischiasbeschwerden, Hexen-schuss, Neuralgien, Arthritis, Arthrose, schmerzstillend, krampflösend, durch-blutungsfördernd

 

(c) Text & Bilder by Haideé Zindler

 

 

 

 


 

Lust auf mehr bekommen? Hier in diesem wundervollen Kräuterhexenbuch findest du über 1700 gigantische Rezepte zum selbermachen.

Hier im Shop erhältlich
"Was nicht nur Kräuterhexen wissen sollten"