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Mutterkraut


Ja, auch diese Pflanze ist gerade fleißig am blühen und sieht doch der Kamille zum verwechseln ähnlich, daher wird sie auch oft "Die Falsche Kamille" genannt.

 

 

 

Aussehen: Die krautige Pflanze kann eine Wuchshöhe bis siebzig Zentimeter erreichen. Der verzweigte Stängel ist gerippt. Die gestielten Blätter sind wechselständig angeordnet und haben eine hellgrüne bis dunkelgrüne Farbe. Die Blütenkörbchen sind weiß und ähneln der Kamille.

 

 

 

Beim Mutterkraut wird das gesamte Kraut verwendet. Am effektivsten wirkt das Mutterkraut als Tee und Tinktur. je nachdem, ob eben mit oder ohne Alkohol. Wobei der Tee sehr bitter schmeckt und nicht für jeden geeignet ist.

 

 

 

Die Wirkungsweise lässt schon der Name vermuten: Sie wirkt innerlich eingenommen positiv bei PMS-Beschwerden, bei Menstruationsbeschwerden, in den Wechseljahren und erleichtert sogar die Geburt wie auch die Nachgeburt. Weiterhin und das ist wirklich nicht zu unterschlagen, kann die Pflanze eingesetzt werden bei Kopfschmerzen, Migräne, bei Erschöpfung, Schwäche und innere Unruhe. Auch bei Verdauungsstörungen, sowie Blähungen und Fieber wirkt das Mutterkraut positiv. Ihre krampflösende und schmerzstillende Art wirkt auch bei äußerlicher Anwendung, wenn zB. die Tinktur eingerieben wird auf Stirn, Nacken, wie auch bei Gelenkrheumatismus. Auch ein hergestelltes Mutterkrautöl wird äußerlich so angewendet.

 

 

 

ABER VORSICHT!: Nicht während der Schwangerschaft/Stillzeit einnehmen, nicht einnehmen, wenn Sie schwanger werden möchten! Die Pflanze hat die Kraft die Plazenta abzustoßen! Nicht über einen längeren Zeitraum und in zu hohen Dosen einnehmen!

 

 

 

Tinkturherstellung: 100 g Kraut, 500 ml Wodka

 

Wenn Sie frisches Mutterkraut nehmen, dann hacken Sie die Pflanze etwas klein und setzen Sie zusammen mit dem Alkohol für 3 Wochen an. Stellen Sie den Ansatz an einen dunkel-kühlen Platz, schütteln Sie hin und wieder, seihen später ab und füllen um. Nehmen Sie bei Bedarf 3 x tägl. 20-30 Tropfen mit etwas Wasser ein.

 

 

 

(c) Text und Bilder by Haideé Zindler

 

 

 


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"Was nicht nur Kräuterhexen wissen sollten"

"Heilkräftiger Tee aus dem Reich der Urpflanzenwelt"

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