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Liebstöckel


Dioscorides schrieb einst zum Liebstöckel folgendes: „Wurzel und Samen des Liebstöckel treiben den Harn und verhelfen Männern und Frauen nicht nur zu unkeuschen Gelüsten, sie tun es auch mit Begierde und Wonne hernach.“

 

 

Bereits in alten Zeiten taten die Frauen den Liebstöckel in ihr Badewasser hinzu. So konnten sie angeblich die Männer besser bezirzen. Auch heute noch findet diese Eigenschaft Verwendung und hilft zudem bei Partnermassagen hervorragend.

 

 

Mit Liebstöckel kann man aber noch einiges mehr anfangen. Das berühmte Maggikraut ist nicht nur zum trocknen gut und zum würzen von Speisen.

 

 

Ein Likör aus der Pflanze hilft bei: Halsschmerzen, Kehlkopfentzündung, Blähungen, Völlegefühl, Verdauungsstörungen, Appetitförderung, Erkrankungen der Harnwege, Nierengrieß, Gicht, Rheuma, fördert die Menstruation, Nervosität, stärkt die Nerven, blutreinigend, harntreibend

 

 

REZEPT für einen Likör:  4 frische junge Liebstöckelzweige, 50 g Kandis, 700 ml Wodka

 

Gebt alle Zutaten zusammen in ein geeignetes Gefäß und stellt diese für 6 Wochen an einen sonnig-warmen Ort. Der Likör sollte deutlich eine grüne Farbe angenommen haben. Seiht danach ab und füllt um. Bei Bedarf nehmt1 x tägl. 1 Schnapsglas voll ein.

 

 

Aus den Zweigen und Wurzeln könnt ihr auch einen Wein herstellen, eine Tinktur, Wickel gegen Hauterkrankungen machen, Tee trinken und sogar auch zum Verräuchern benutzen, wobei er hier als Zutat für Liebesräucherungen verwendet wird.

 

 

(c) Text & Bilder by Haideé Zindler

 


Die wichtigsten Rezepte findet ihr hier in diesen Büchern:

 

"WAS NICHT NUR KRÄUTERHEXEN WISSEN SOLLTEN"

 

"HEILKRÄFTIGER TEE AUS DEM REICH DER HEILPFLANZENWELT"

 

 

"DIE MAGIE DES RÄUCHERNS"