Rosmarin


Die Ägypter gaben ihren Toten Rosmarinzweige in die Hände, um die Reise in das Land der unsterblichen Seelen mit ihrem Duft zu versüßen.

Heute natürlich undenkbar, leider.

 

Aber dafür kann das Rosmarinkraut sehr vielseitig verwendet werden.

 

Für ein Rosmarinöl pflückt man sich frische Zweige und gibt sie in ein geeignetes Gefäß. Darüber gießt ihr Olivenöl. Anderes Öl ist auch möglich. Man sollte hier bedenken, wofür man es später gerne benutzen möchte. Als Küchenöl zum kochen oder für Salate eignet sich sicher auch Sonnenblumenöl. Wer sehr hautbedacht ist nimmt lieber Mandelöl und eine preisliche Alternative für beides ist das Olivenöl. Verschließt nach dem Aufgießen gut das Glas und stellt es für ca 3 Wochen  an einem sonnig warmen Ort. Ab und an bissel schütteln. Auch ratsam ist es mal den Deckel aufzuschrauben und das eventuell angesetzte Kondenswasser wegzuwischen. Nach dieser Zeit seiht ihr das Öl ab und es kann weiter verbraucht werden. Hier anschließend ist es nun möglich eine Salbe daraus herzustellen.

Bei Bedarf könnt ihr euch aber bereits mit diesem Öl äußerlich selber behandeln.
Hilfreich bei: Arthritis, Rheuma, Gelenkschmerzen, Muskelkater, Neuralgien, Prellungen, Quetschungen, Verstauchungen, Zerrungen, aber auch bei Kopfschuppen.
Ebenso sind gegenseitige Massagen mit diesem Öl möglich (hier dann aber bitte Mandelöl benutzen).

 

(c) Bild und Text by Haideé Zindler

 



 

 

Viele Rezepte rund um den Rosmarin findet ihr in diesem Buch

"Was nicht nur Kräuterhexen wissen sollten"