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Giersch


Diese Pflanze die bereits sehr neugierig aus der Erde herausschaut ist eine Delikatesse. Das Giersch-Kraut eignet sich sehr gut als Salat oder als Gemüsebeilage. Es ähnelt im Geschmack sehr stark dem Spinat und hat einen Hauch von Petersilie.

 

An sehr warmen Tagen könnt ihr zur Erfrischung eine Limonade damit zaubern. Ihr benötigt: 15 größere Gierschblätter, 1 Liter Apfelsaft, etwas Zitronensaft und 500 ml Mineralwasser. Bindet die Blätter zu einem kleinen Sträußchen zusammen. Gießt den Apfelsaft in ein geeignetes Gefäß. Dann drückt ihr kräftig die Blätter und hängt sie kopfüber in das Glas mit Apfelsaft. 3 Stunden lasst ihr es so stehen und ziehen. Nehmt dann die Blätter heraus und wringt sie ordentlich aus. Nun etwas Zitronensaft dazu geben und mit Mineralwasser auffüllen. Je nach Belieben könnt ihr auch einen Gundermannzweig oder ein Pfefferminzstängel mit dazuhängen.

 

Aus dem Giersch lässt sich eine heilende Tinktur herstellen, die bei Blasenentzündung, bei Harnsäureerhöhung und bei Übergewicht hilft. Die Pflanze wirkt entwässernd und harntreibend. Ein Saft regt den Stoffwechsel an, entschlackt und entgiftet den Körper. Das Aufbrühen zum Tee ist ebenfalls möglich.

 

Für die schnelle Hilfe sorgt der Giersch in dem man die frischen Blätter als Auflage verwendet. Desinfizierend, schmerzlindernd und kühlend wirkt es als Soforthilfe bei Insektenstichen. Aber auch bei Ischiasbeschwerden, Rheuma, Gicht und dem Hexenschuss zeigt es seine positive Wirkung.

 

Der Giersch bedeckt manchmal ganze Waldböden. Gerade, wenn der Schnee endlich abtaut, schauen seine ersten Triebspitzen bereits raus. In den Gärten allerdings ist es ein nicht gern gesehener Gast, denn seine unterirdischen Verwurzelungen treiben so manchem Gärtner die Schweißperlen auf die Stirn. Aber die Lebensfreude des Giersch lässt ihn nicht so schnell ausrotten. Ihre Vitamine und zahlreichen Mineralstoffe stehen bei vielen im Frühjahr auf dem Speiseplan ganz oben.

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