Teil I steht – vom Sammeln zum Gefüge


Frau sitzt draußen im Frühling mit Jacke und schreibt in ein Notizbuch – ruhige Arbeitsszene in ländlicher Umgebung

In den letzten Monaten ist ein Teil meines neuen Werkes gewachsen.
Es ging dabei nicht um einzelne Pflanzen.
Es ging um etwas anderes: um ein tragendes Gefüge.

 

Viele Pflanzenbücher sammeln Wissen.
Sie zeigen, was essbar ist, was hilft, was wächst.
Das hat seinen Wert.

 

Ich habe einen anderen Weg gewählt.

 

Nicht jede Pflanze erfüllt die gleiche Aufgabe.
Manche tragen.
Manche ergänzen.
Manche sind austauschbar.
Und manche sind im Ernstfall nicht entscheidend.

 

Die Frage war nicht: Was gibt es alles?
Sondern: Was bleibt, wenn Dinge wegfallen?

 

Aus dieser Frage ist Teil I entstanden.

 

110 Pflanzen wurden geprüft, eingeordnet und in Beziehung gesetzt.
Nicht als Sammlung, sondern als System.
Ein Gefüge, in dem jede Pflanze ihren Platz hat – und ihre Aufgabe.

 

Es geht um Grundversorgung im Norden.
Um Energie, Eiweiß, Vorrat, Struktur.
Um Pflanzen, die nicht nur wachsen, sondern tragen.

 

Einjährige Kulturen, die jedes Jahr neu beginnen.
Mehrjährige Pflanzen, die über Jahrzehnte tragen.
Wildpflanzen, die den Zugang eröffnen.
Und die Biene, die vieles überhaupt erst möglich macht.

 

Aktuell wächst das gesamte Werk auf etwa 800 Seiten an – und ist noch nicht am Ende.

 

„Was nicht nur Kräuterhexen wussten“ war ein Anfang.
Dieses Werk geht deutlich weiter.

 

Ich zeige bewusst noch keine Inhalte.
Aber das Fundament steht.

 

Und darauf wird nun aufgebaut.

 

 

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