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Beifuss Räuchern


Dieses mächtige Räucherkraut ist eine starke Ritualpflanze. Schon vor 70.000 Jahren gaben die Menschen den Beifuß als Grabbeigabe zu ihren Toten. Im Mittelalter, als viele Verbrennungen auf den Scheiterhaufen stattfanden, gaben sie Beifussbüschel hinzu. Die auch heute noch wichtige Pflanze ist ein Bestandteil in den Jahresfesten wie Sommersonnenwende und Wintersonnenwende. Die Indianer verehrten den Steppenbeifuß. Er stand als ein Symbol für die Natur an sich. Dieser Beifuß verbindet die Mutter Erde mit dem Großen Geist, dem Wakantanka. Dieser Geist ist in allen Geschöpfen hier auf Erden. Die Kelten erkannten auch die Macht der Pflanze und weihten die Pflanze ihrer Göttin Brigit. Den Beifuß nannten sie Machtwurz.

 

 

Es heißt, wenn man den Beifuß verbrennt, dann verbrenne man alle Krankheiten mit ihm. So verbrennt ihr ihn nicht nur, um Krankheiten dem Feuer zu übergeben, sondern lasst ihn mit ihm auch all die alten Dinge los, die noch an euch haften. Oftmals sammelt man unbewusst einen riesigen Berg Ballast und wundert sich dann, wenn es einfach nicht mehr vorwärts gehen will. Lasst all die Sachen mit dem Beifuß gehen, die euch hindern wieder glücklich zu sein. Ob es alter Schmerz ist, ob Liebeskummer oder Einsamkeit, hier findet ihr die Möglichkeit aktiv etwas zu tun. Durch das Loslassen aktiviert ihr eure Selbstheilung. Ihr findet euer so wunderbares Ich wieder. Die Pflanze ist gut für eure Seele und sie ist bereit euch über die Klarheit eures spirituellen Weges bewusst zu werden.

 

 

Das Aroma beim verbrennen ist ein sehr starkes krautiges, welches aber sehr erwärmend wirkt.

 

 

(c) by Haideé Zindler

 

 



 

 

aus dem Buch:

 

"Die Magie des Räucherns"